AUSZEIT 5/2022: Lebe deine Träume

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Lebe deine Träume! So steht es auf dem Cover der neuesten AUSZEIT-Ausgabe. Ganz ohne Zweifel ein überaus sinnstiftender Spruch, ein Lebensmotto, das motiviert, das uns hoffen lässt und uns unheimlich viel Kraft verleihen kann. Aber es lohnt sich, hier noch etwas genauer hinzuschauen. Denn Traum ist ja nicht gleich Traum.

Heute nacht habe ich zum Beispiel Dinge geträumt, von denen ich hoffe, dass sie auf gar keinen Fall Teil meines Lebens werden. Der Regensturm jenseits des Fensters und der wie immer Stress verheißende heutige Heftabgabetag haben in meinem schlafenden Kopf gemeinsam einen Katastrophenfilm ablaufen lassen, den ich lieber schnell vergessen sollte …

Andere Träume wiederum sind ganz offensichtlich so entspannend und herzerfüllend, weil sie so gut wie gar nichts mit der kraftraubenden Realität zu tun haben. Wir wissen das und träumen dennoch genau diese Träume immer wieder. Von Zuständen, in denen wir frei von allen Sorgen sind, uns leicht und glücklich fühlen, fliegen oder gar zaubern können. Oft rufen wir diese Bilder als Tagtraum ab und fühlen uns gleich besser. Der Druck des Alltags lässt nach und wir lächeln, obwohl es gerade gar nichts zum Lächeln gibt.

Auszeit 2/2022

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Aber keiner von uns kommt auf die Idee, solche Dinge auf die Bucketliste zu schreiben, wie zum Beispiel “Ich werde mir in den nächsten zwölf Monaten Flügel wachsen lassen.” oder “Morgen gehe ich zur Zauberin und lasse mich 40 Jahre jünger zaubern.” und ähnliche Sachen. Aber dennoch sind es schöne Träume, die zu träumen wir uns zu Recht nicht nehmen lassen.

Lebe deine Träume

Wie aber gelingt eine Balance zwischen “Traumtänzer” und “traum(wunsch)los glücklich”? Am besten schon damit, dass man sein Träumen jetzt nicht zu einer Wissenschaft und zugleich zu einer Planungsorgie macht. Das Schöne am Träumen ist doch, dass sie einfach da sind, wenn sie es wollen. Und dass sie ganz von sich aus Gefühle, Vorahnungen, unbewusste Eindrücke in sich einweben, von dem wir nach dem Aufwachen oft nur noch einen leichten Hauch spüren. Ein wenig Herzklopfen, ein wenig Lächeln und manchmal die Hoffnung, dass die schönsten der Bilder recht bald wiederkehren werden.

Zugleich ist es aber wichtig, Brücken zu bauen, über die unsere häufigsten Träume, unsere mutigsten Visionen und unsere sehnlichsten Wünsche wenigstens zum Teil in unser tägliches Leben gelangen können. Das tun wir, indem wir aus genau diesen Träumen Hoffnung dafür schöpfen, unseren Weg dorthin weiter zu gehen, wohin uns die Träume führen. Nicht aufgeben, nicht zu schnell den drögen Alltag für das einzig Wahre halten und an unsere Träume glauben – so werden sie auch Stück für Stück Teil unseres Weges. Nicht alle, klar. Aber das ist auch gut so. Denn ein paar unerfüllte (und auch unerfüllbare) Träume sollten immer in uns sein, und sei es, um einfach aus dem Fenster lächeln zu können, hinter dem es stürmt und regnet …

Sei du selbst

Die eigenen Träume zu leben, bedeutet auch, den eigenen Weg zu gehen, das eigene Ich wahrzunehmen und wertzuschätzen. Genau dazu haben die Autorinnen und Autoren dieser Ausgabe eine Menge zu erzählen. Und sie haben uns wertvolle Tipps mit auf den Weg zu geben, wie es uns gelingt, diese Brücken, über die unsere Träume Teil unseres Lebens werden, stabiler und breiter zu bauen. Ob es nun die Ermutigung ist, aus der selbstgewählten “Opferrolle” herauszukommen und auch wieder für sich selbst da zu sein, oder ob es ein sehr berührender persönlicher Text zum Ausweg aus einer toxischen Beziehung ist – all dies soll uns dazu inspirieren, an uns und unsere Träume zu glauben.

Wie immer gibt es in unseren Artikeln auch eine ganze Reihe von Übungen, von Check Ups und Anregungen, die helfen, das große Thema auf kleine alltagstaugliche Schritte herunterzubrechen. Für besinnliche Momente gibt es eine entsprechende Meditation, für diejenigen, die genau wissen wollen, wo sie zwischen Traumverweigerern und Traumtänzern genau stehen, einen aussagekräftigen Fragebogen. Eine besondere Überraschung hat uns Abbas Schirmohammadi zur Verfügung gestellt. In unserem Downloadbereich gibt es einen Song seiner neuesten Kinderlieder CD: “Lebe deine Träume”.

Es werde Herbst!

Schon beim Durchblättern der neuen Ausgabe fällt der herbstliche Farbton auf, der sich durchs Heft zieht. Bunt und golden illustriert, laden wir zu herbstlichen Auszeiten ein – das Gesicht lächelnd in den Sturmwind haltend oder in kuschliger Wärme zuhause eine heiße Schokolade oder eine kräftige, wärmende Suppe genießend. Und für alle, die nach einer schönen Idee für die kreativen Momente suchen: Im Anschluss an einen Artikel rund um das Thema Wolle zeigen wir euch, wie es mit ganz einfachen, natürlichen Mitteln gelingt, die Wolle in euren Wunschfarben zu färben.

Hier gibt es die AUSZEIT

Die AUSZEIT Ausgabe 5/2022, ist ab sofort an den Kiosken erhältlich. Die aktuelle Zeitschrift und ältere Ausgaben erhaltet ihr auch online über unseren Auszeit-Webshop oder www.heftkaufen.de. Wir freuen uns sehr über jeden neuen Abonnenten! Besucht auch unsere AUSZEIT-Webseite und erfahrt aktuelle Inspirationen auf unserem Facebook-Profil. Übrigens: Für die Abonnenten lag wieder ein kleines, wunderschön gestaltetes Geschenkbüchlein mit berührenden Zitaten bei. Das Zitatenbüchlein ist wie auch unsere bisherigen Cover-Kunstdruckkarten und Fensterbilder bei uns einzeln bestellbar.

Bildquellen

  • 001_AZ202205_750px: Auerbach Verlag