SMART+TV 01/2012

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Cover SMART+TV

Wird Fernsehen wirklich smarter?

Die TV-Hersteller versprechen eine besonders umfangreiche Vernetzung sowie einfachste Bedienung: Srach- und Gestensteuerung sollen die herkömmliche Fernbedienung auf lange Sicht ablösen. Doch klappt die Handhabung in der Praxis tatsächlich so fehlerfrei, wie es die Werbung verspricht?

Die Zeiten, in denen der Fernseher einzig zur Wiedergabe des linearen TV-Programms zuständig war, sind schon lange vorbei: Internet, HbbTV und Apps sind die Schlagworte der aktuellen Smart-TV-Generation. Für die Konsumenten bedeutet das häufig, sich in die neue Technik einzuarbeiten, denn nicht jeder ist mit einer Routereinbindung oder Netzwerkeinrichtung vertraut. Die Mehrwerte liegen trotz anfänglicher Installationsschwierigkeiten jedoch auf der Hand: Unabhängig vom regulären Fernsehprogramm haben Sie Zugriff auf Internetmediatheken, um rund um die Uhr genau das zu sehen, was Sie wünschen. Auch die Vernetzung zwischen Tablets, Smartphones und Flachbild-TV nimmt immer weiter zu, sodass Sie Inhalte vom mobilen Begleiter zum Fernseher übertragen können.

Alle Wege führen ins Netz

Jeder Hersteller verfolgt seinen eigenen Weg, um die Gunst der Konsumenten für sich zu gewinnen. So setzt Panasonic auf ein ausgefeiltes Onlineportal, das gleich mehrere Anwendungen parallel anzeigt, ohne dass Sie diese schließen müssen. Sony fasst dagegen sämtliche Video- und Musikangebote unter einem Nutzerkonto zusammen, was die Bezahlung äußerst komfortabel gestaltet.

Loewe verschreibt sich fast vollständig der Vernetzung: Ob exotische Dateiformate oder aufgenommene Programme im ganzen Haus verteilen; mit Loewes Flachbild-TV bestimmen Sie, was läuft. Samsung verfolgt den, auf dem Papier ambitioniertesten Ansatz, denn der Hersteller packt alle nur erdenklichen Smart-TV-Funktionen ins aktuelle Modell. Angefangen von einer integrierten Kamera bis zur Spracheingabe und Bewegungssteuerung lotet Samsung die Zukunft der smarten Bedienung aus.