ICH BIN 1/2023: Die Magie des Loslassens

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Wie oft haben wir schon gehört: “Lass doch endlich los!” Und dann haben wir es doch nicht gemacht. Weil wir Angst davor hatten oder nicht wussten, wie wir es hinbekommen, oder auch weil wir der Meinung waren, so schlimm ist das Festhalten doch gar nicht. Lasst euch von unserer neuen Ausgabe der AUSZEIT auf eine inspirierende Reise rund um das Thema Loslassen mitnehmen, lasst uns über Abschiede reden, die immer auch ein neuer Anfang waren …

Wieder einmal möchten wir zum Loslassen ermuntern, zum Abwerfen von Ballast, zum Ablegen alter Gewohnheiten, zum Verzeihen, Trennen und Verabschieden. Warum fällt es uns manchmal so schwer? Klar, einerseits ist auch unser Alltag ein ständiges Loslassen, oft merken wir es nicht einmal. Aber andererseits, wenn es darum geht, Lebensentscheidungen zu treffen und dafür Gewohntes und auch Liebgewordenes loszulassen, sind es keine einfachen Entscheidungen, die wir zu treffen haben.

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Ballast loslassen

Es ja auch unbestreitbar viel in unserem Leben, das uns die Leichtigkeit nimmt, das Druck in und auf uns ausübt, das einen Stich in unserem Herzen bewirkt, wenn wir nur dran denken. Da klingt es natürlich verheißungsvoll, das alles loswerden zu können, in dem man es einfach „loslässt“. Aber das ist in vielen Fällen nur ein gern geträumter Traum (und ja, auch dazu sind Träume da). In Wirklichkeit wissen wir das aber auch. Denn oft geht es nicht darum, alles Mögliche einfach loszulassen, sondern genau so auch darum, Herausforderungen anzunehmen, um Bestehendes zu kämpfen oder darum, endlich Kompromisse zu finden, die uns unseren Weg in der einmal eingeschlagenen Richtung weitergehen lassen. Und auch das Loslassen will gelernt sein. Es ist wichtig, tief in uns hineinzuspüren – was sind die wirklichen Lasten, die unser Herz einengen, die unsere Seele mit Ärger, Traurigkeit, Verzeiflung füllen? Was aber ist nur der momentanen Stimmung geschuldet oder wird uns von unserem inneren Schweinehund nur eingeredet? Genauso wichtig ist es, dann auch die richtigen Schritte zu gehen, damit das Loslassen ehrlich und nachhaltig ist, damit wir alte Verletzungen nicht durch neue ersetzen. Was aber sind die “richtigen” Schritte?

Mit Herz und Augenmaß

Die Bandbreite der Optionen ist wie immer recht groß. Nehmen wir das viel zitierte Beispiel des Entrümpelns unserer Wohnung. Wenn wir ehrlich sind, gibt es immer etwas, das weg kann, von dem wir uns trennen können. Weil dann mehr Platz ist, im Zimmer wie im Kopf. Platz zum Luftholen, Platz für etwas Neues. Aber das Entrümpeln kann manchmal schnell im anderen Extrem enden: Schubfächer beinahe leer, Regale nur sehr luftig befüllt und jeden Tag staubfrei gehalten, exakt ausgerichtete Deckchen überall, die das bequeme Benutzen der einen oder anderen Einrichtung kaum möglich machen. Bloß nichts sich stapeln lassen, alles weg, was nicht im streng geplanten Alltag unbedingt benötigt wird. Und plötzlich spüren wir die Leere, die wir damit geschaffen haben, und wir spüren, auch wenn es jetzt ein wenig paradox klingt, dass auch die Leere zur Last werden kann.

Loslassen lernen

Unsere Autorinnen und Autoren haben dazu eine Menge zu erzählen, vermitteln wertvolle Erfahrungen, die uns helfen können, nicht dieselben Fehler noch einmal zu machen – egal ob es um das große Thema “Beziehungen” geht oder um andere Entscheidungen, die wichtig für unser Leben sind. In unserem groißen ICH-BIN-Coaching zeigt uns Stefan Goedecke beispielsweise interessante Wege auf, unsere Bereitschaft zum Loslassen zu stärken, und er hilft uns, herausfinden, welche Steine wir uns da oft selber in den Weg legen. Und nicht zuletzt ermuntert er uns dazu, das Loslassen nicht als Allheilmittel, als Lösung für alles zu verstehen. Manchmal kann es uns auch mit Stolz und Glück erfüllen, wenn wir eine schwierige Situation durchgestanden haben, weil wir nicht aufgegeben haben, weil wir an dem festgehalten haben, was Kopf und Herz für richtig hielten. Also heißt es auch hier, in der Balance zu bleiben und genau das loszulassen, was losgelassen werden muss. Und an dem festzuhalten, was uns erfüllt, was uns ausmacht, was unserem Weg eine Richtung gibt.

Hier gibt es die ICH BIN

Die ICH BIN, Ausgabe 1/2023, ist ab sofort an den Kiosken erhältlich. Die aktuelle Zeitschrift und ältere Ausgaben erhälst du auch online über unseren Auszeit-Webshop oder www.heftkaufen.de. Wir freuen uns sehr über jeden neuen Abonnenten! Besucht auch unsere AUSZEIT-Webseite und erfahrt aktuelle Inspirationen auf unserem Facebook-Profil

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