Buchmesse meets Auerbach Verlag

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Die erste ZeitPunkt Büchernacht mit Karsten Kruschel, Ludwig Schumann, Bernd Kaufholz, Knut Bastel und Moderator René Falkner (v.l.n.r.)

Am Abend des 18. März war es endlich weit. Vor vollem Haus startete unter dem Motto „Leipzig liest“ die erste Büchernacht des Stadtmagazin ZeitPunkt im Auerbach Verlag.

Science Fiction, Krimi und Geschichten aus dem Starclub des Ostens bekommt der geneigte Zuhörer an diesem Abend auf die Ohren.

Knut Bastel im Gespräch mit dem Moderator des Abends, René Falkner
Knut Bastel im Gespräch mit dem Moderator des Abends, René Falkner

Los ging es mit Knut Bastels „Eine Leiche vom Himmel“. Das Buch startet überaus skuril und erzählt von einem Kriminalistenteam einer deutschen Großstadt um Hauptkommissar Krause, dem zuvor mitten im Wald eine nackte, blonde, junge Frau auf das Dach seines Autos gefallen ist. Bastel las eine Szene aus seinem Buch vor, in der ein Arzt eine junge Frau hypnotisierte um sie für sich zu gewinnen.

 

Autor Bernd Kaufholz bei der ZeitPunkt Büchernacht
Autor Bernd Kaufholz bei der ZeitPunkt Büchernacht

Ein weiterer Krimi des Abends war „Tödlicher Skorpion“ von Bernd Kaufholz. Hier ermittelt Protagonistin Tanja Papenburg in Magdeburg und Umgebung. Die Rechtsanwältin gerät in die laufenden Untersuchungen gegen einen Serienmörder, der es auf Prostituierte abgesehen hat.

 

SciFi-Autor aus Leidenschaft: Karsten Kruschel
SciFi-Autor aus Leidenschaft: Karsten Kruschel

Dann ging es ab in die Zukunft. In Karsten Kruschels „Vilm“-Trilogie hatten sich die Siedler an Bord der VILM VAN DER OOSTERBRIJK alles ganz anders vorgestellt. Doch anstatt sie wohlbehalten zu einer entfernten Kolonialwelt zu bringen, war der Weltenkreuzer auf einen namenlosen Planeten gekracht, auf dem es nur eines im Überfluss zu geben schien: Regen. Die wenigen Überlebenden improvisieren zwischen Schrott und Schlamm eine Zivilisation, der nicht nur Kaffee fehlt. Der Regenplanet scheint nur auf sie gewartet zu haben.

 

Ludwig Schumann wagt mit seinem Buch einen Blick zurück in den Osten
Ludwig Schumann wagt mit seinem Buch einen Blick zurück in den Osten

Den Abend beendete der Blick in die ehemalige DDR. Ludwig Schumann las aus seinem Buch „Das kleine Liverpool – Geschichten aus dem Starclub des Ostens“, das von einem Magdeburger Jugendtanzcafé erzählt, welches in der DDR von einem Jazzfan gegründet wurde, der bald auch Beatmusiker einlud. Der Club wurde für die DDR-Rockmusik das, was der Hamburger Starclub für den Westen war. Das Buch erzählt viele Geschichten des Clubs im O-Ton. Der NDR nannte Magdeburg damals anerkennend das „Kleine Liverpool“.

 

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