DER FACHHÄNDLER 3/2017

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Cover Der Fachhändler 3/2017

Liebe Fachhändler!
Und wieder ist ein Jahr vergangen – zumindest seit der letzten IFA. Denn die neue Messe steht vor der Tür und so langsam werden schon Koffer gepackt, Messestände sind per Schwerlaster nach Berlin unterwegs und Pressemitteilungen enden wieder mit dem obligatorischen Hinweis auf den Messestand. Auch Sie als Fachhändler haben sicher schon in Ihre Terminkalender geschaut, wieviel Tage IFA dieses Jahr für Sie drin sind – vorausgesetzt, es gibt gute Gründe, als Fachhändler auf die Messe zu fahren. Natürlich ist es auch privat nicht uninteressant, sich mal querbeet die neuen Produkte anzuschauen. Aber fürs Geschäft sollte bei der Messe schon was rausspringen. Und in dieser Hinsicht öffnen die Hersteller den Fachhändlern wieder alle Türen auf der IFA. Ob besondere Ausstellungsräume nur für Fachbesucher oder die immer größer werdenden Besprechungsflächen, ob eine gezielte Termin­offensive oder das Vorhalten von immer mehr kompetenten Mitarbeitern für die Fachgespräche – die Fachhändler sind hoch willkommen! Selbst wenn nicht jedes Gespräch mit einer Order endet, schon allein die Information über PoS-Kampagnen, die Angebote von Händlerschulungen für das verkaufsstarke letzte Quartal oder auch ein ausführlicher Blick „unter die Motorhaube“ der neuesten Produkte sind es wert, einen Messetag oder mehr einzuplanen. Die Schwerpunkte, die die Branchen auf dieser Messe setzen, sind zwar nicht wirklich überraschend, aber durchaus nachvollziehbar und mit einer Reihe von Innovationen verbunden. Durch alle Branchen zieht sich auch dieses Jahr wieder das Vernetzungsthema. Das „Internet der Dinge“, „Smart Home“ oder ähnliche Themen bestimmen auch weite Teile der Produktinnovationen. Auch wenn man schon genau hinschauen muss, wie marktfähig das eine oder andere Feature ist, ist der Trend nicht wirklich aufzuhalten und inzwischen mehr als nur technisches Beiwerk für Freaks. Als Fachhändler kommt man nicht drum herum, sich die entsprechende Kompetenz anzueignen, um in den Kundengesprächen dann nicht wie der letzte Depp zu wirken, wenn einem 70jährige ihr vernetztes Haus erklären, oder ein 12jähriger Nerd seiner Mutter die neuesten netzwerkfähigen Staubsaugroboter ans Herz legt damit er was zum Spielen hat … Klar, genau diese Dinge findet man auch im Internet, kann sich dort Informationen, Anleitungen und Hintergrundberichte besorgen oder sich in Händlerforen austauschen. Dennoch bleibt live eben live, der persönliche Kontakt bleibt wertvoll und auch die Kreationen der IFA-Meisterköche ergeben erst dann wirklich Sinn, wenn man sie live auf dem Teller hat. Also auf nach Berlin und viel Erfolg dabei!

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