LINUX-TV 1/2018 – DF-SONDERHEFT

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Cover der LINUX-TV 1/2018

Flexibilität

Immer wieder bekommen wir in der Redaktion die Frage gestellt, warum in Zeiten von eingebauten Triple-Tunern in TV-Geräten noch immer Set-Top-Boxen auf den Markt kommen. Schließlich würden diese von vielen Zuschauern doch gar nicht mehr benötigt. Natürlich ist ein Einbruch der Boxenverkäufe spürbar und der klassische Receiver, wie er noch vor fünf Jahren in großen Stückzahlen über die Ladentheken ging, wird weniger verkauft. Speziell Linux-Boxen sind aber von dem Trend ausgenommen.

Der Grund ist schnell gefunden: So flexibel erweiterbar wie es die meisten Receiver mit der Linux-Oberfläche Enigma2 sind, ist nahezu kein Fernseher. Benutzer können bei diesen Geräten auf schnelle Art und Weise eigene Erweiterungen installieren, externe Speichermedien unkompliziert und ohne Kopierschutzeinrichtungen integrieren und per mobilen Endgerät auf die Boxen und deren Inhalte zugreifen. Hinzu kommt, dass die Auswahl an Endgeräten bei den Linux-Receivern schier überwältigend ist.

Dies zeigt sich auch einmal mehr auf den kommenden Seiten, denn gleich neun Ultra HD-Receiver mit dem Enigma2-Betriebssystem müssen in dieser Ausgabe ihr Können beweisen. Die Spanne unter den Geräten ist groß, vom 99 Euro Einstiegsgerät bis hin zum Tunerwunder DM920 Ultra HD, die insgesamt über ein Dutzend Tuner verarbeiten kann. Wer es noch günstiger mag, der findet beim Test der Einstiegsboxen gewiss das passende Gerät.

In der Rubrik Service Praxis zeigen wir Ihnen auch in diesem Jahr Tricks und Kniffe um noch mehr aus Ihrem Empfangsgerät herauszuholen. So erfahren Sie etwa wie Sie die Fernbedienung Ihres älteren HD-Empfängers auch am neuen Ultra-HD-Gerät nutzen können, oder wie einfach sich Timer aus der Ferne mit dem Smartphone programmieren lassen.

Viel Erfolg bei der Nachstellung der Workshops und viel Spaß beim Lesen der neuen Ausgabe.

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Bildquellen

  • Cover der LINUX-TV 1/2018: Auerbach Verlag